30.08.22 - Ausflug nach Galle

Heute Nacht hab ich ziemlich gut geschlafen, war aber relativ früh wach. Dann wurde ich zum Doppelmörder, erst erledigte ich das Moskito unter dem Moskitonetz, dann war die Kakerlake im Bad fällig, die war zwar schnell, aber am Ende war ich schneller.

Heute gammelte ich nicht im Bett, sondern nutzte dafür den Pool. Gegen halb 9 machte ich mich dann fertig und startete Richtung Galle, das ist etwa 5 Kilometer die Straße weiter. Dort angekommen parkte ich mein Tuktuk und ging zunächst frühstücken. Gestern hatte ich mir mal wieder ein Cafe auf Google rausgesucht, da es eine wenige Tage alte Bewertung hatte, war meine Chance ganz gut, dass es noch existiert. Und tatsächlich, ich bekam Cappuccino und eine leckere Waffel mit Nutella.

Danach startete ich zum City-Walk, den der Lonely Planet vorschlug. Galle (englisch ausgesprochen) hat eine interessante Geschichte. Erst waren die Holländer hier, weil sie sich verfahren hatten, später kamen die Portugiesen und schließlich die Engländer. Über die Jahrhunderte wurde das Fort um die Stadt immer weiter ausgebaut und zeitweise war sie der wichtigste Hafen Sri Lankas.





Das Ergebnis davon ist ein schöner Mischmasch. Viele Kirche, Überreste der Mauer und der Türme, alte Häuser, die auch ganz wo anders auf dieser Erde genauso aussehen. Am nicht übermäßig hübschen Strand legte ich eine Pause ein.


Das Wetter passte zum Sightseeing, es war heute wirklich ziemlich grau. Zu meinem heutigen Gesamtzustand passte es auch, ich hatte einen ziemlichen Durchhänger und schlorfte nur so durch die Gegend. Irgendwann begann es natürlich auch zu regnen. Ich flüchtete auf die Veranda eines alten Hauses, dort saß ich trocken, das aber ziemlich lange. Heute war der Regen wirklich hartnäckig. Ich wurde dadurch nicht fitter 🙈

Als er weniger wurde, drehte ich eine Runde durch die kleineren Gassen und landete bei einem Mangosaft in einem Restaurant. Danach hatte der Regen wirklich aufgehört und ich konnte meinen Stadtrundgang auf der anderen Seite der Stadtmauer gar fortsetzen.

Gegen drei war ich einmal rundherum und fuhr zurück nach Unawatuna. Ich stoppte bei meinem Hotel und ging schnell duschen, denn ich wollte zur Massage, aber nicht so klebrig. Dazu fuhr ich wieder an die Strandstraße, durch die ich gestern schon geirrt war, denn hier gab es genügend günstig aussehende Spas. Ich traf die richtige Wahl, eine Stunde Rücken (und Umgebung) durchkneten von einer sehr fähigen Lady.

Danach kaufte ich mir ein paar Rotis und einen weiteren Saft zu einem frühen Abendessen. Den Roti-Shop hatte ich gestern noch entdeckt, mich aber von dem stylischeren Restaurant ablenken lassen…

Zum Tagesabschluss setzte ich nochmal auf volles Risiko, denn hier gibt es nicht nur viel Massage, sondern auch viele Friseursalons. Lang ist das Unkraut zwar noch nicht wirklich, aber schon auf dem Weg dorthin. Und wer weiß, wann ich zu Hause wieder Zeit dazu finde. Erst war die gute etwas zögerlich, auch wenn ich ihr ein Bild zeigte, aber dann traute sie sich doch an die Schere und den Haarschneider. Das Ergebnis passt!

Gegen sechs war mein Programm zu Ende und ich fuhr zum Hotel. Da gerade Powercut war und es leicht regnete, ging ich duschen und machte einen Powernap, um dreiviertel acht wurde ich vom Licht und Ventilator geweckt. Ich hänge immer noch durch, hab mich jetzt etwas zum Schreiben zwingen müssen. Keine Ahnung, was das ist, wird morgen schon wieder vorbei sein...

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