16.8.22 - Mein erster Versuch auf dem "echten" Surfbrett

Heute Nacht war es zwar ziemlich warm und wir hatten auch ein paar Moskitos im Dorm, aber eigentlich hab ich gut geschlafen. Nur ist mein Bettnachbar um dreiviertel 5 aufgestanden, um zum Sonnenaufgang auf dem Board zu stehen. Danach bin ich nimmer so wirklich eingeschlafen. Aufgestanden bin ich um 8 oder so. Dann gab es erstmal Cappuccino und die leckere Bowl von gestern und ich hab den Blog fertig geschrieben.

Danach wurde es ernst, ich wollte das mit diesem Surfen ja mal ausprobieren. Also gings in der Schlafanzughose (kein Witz, das ist eben auch meine Wassersporthose) zum Beach, wo ich erstmal einen Verkäufer glücklich machte, indem ich ihm ein überteuertes Strandtuch abkaufte. Aber mir fällt es hier gerade echt schwer, ernsthaft zu handeln, so hab ich die 8€ einfach bezahlt. Er glücklich und mir tuts nicht weh. 

Kurz darauf war es soweit, ich wurde in ein Boardshirt gesteckt und los ging es. Erstmal vielleicht 5 Minuten trocken an Land, Aufstehen will gelernt sein. Und schon fand ich mich im Wasser wieder, Kamal hatte mein Board fest im Griff. Zum Lernen ist das hier absolut genial! Die Wellen laufen parallel zum Strand, so dass man also immer außen zurücklaufen kann statt zu paddeln. Und man kann überall stehen, somit bekommt man von den Surflehrern den richtigen Schub. Heute musste ich mich also nur aufs Aufstehen konzentrieren, ohne selbst paddeln zu müssen. Super einfach damit! Ich stand ab der 1. Welle, mal kürzer mal länger und mit der Zeit immer länger. Einmal hab ich bestimmt 50-100m geschafft. Kamal schien auch recht begeistert und so verglichen mit allen anderen stellte ich mich auch nicht doof an. Vielleicht bringt das Snowboarden hier auch was 🤣

Eine Stunde später war ich ziemlich platt, wobei der anstrengende Teil das aus dem Wasser Laufen und Board Tragen ist, das Surfen selbst ist nur eine Frage der Balance. Ich bezahlte umgerechnet 13€, kann man nicht meckern. Und es geht hier unkompliziert, man bucht keinen kompletten Kurs, sondern kommt, wann man will. Ich lief zurück zum Hostel, entsalzte mich und sprang komplett in den Bikini, dann ging es mit einer frischen Schicht Sonnencreme zurück zum Strand. Außer den Surfanfängern war dort so gut wie nichts los. Keine Ahnung, wo die ganzen Menschen, die doch hier sind, tagsüber so stecken.

Ich lag zweieinhalb Stunden oder so in der Sonne, plantschte etwas, kuckte den anderen zu und las. Gegen 2 reichte es, ich lief den Strand entlang auf der Suche nach dem Mittagssnack und wurde fündig. Es gab Eiskaffee, Falafel und eine plastikfreie Cola. Der Laden gefiel mir! Gestärkt ging es zum Hostel, wo ich mit Kathi und Matze verabredet war zur Tuktuk-Safari. Krokodile standen auf dem Plan! Gut, dass die beiden mitfuhren, allein wäre ich vor dem Ziel umgedreht. 

Zunächst ging es nach Panama, so heißt das Dorf 15km südlich. Unterwegs schrie Matze plötzlich ewig laut, da stand doch tatsächlich ein Elefant vielleicht 100m neben der Straße! Total genial! 


Wir fuhren weiter und nach Panama wurde der Weg sandig und immer holperiger. Zum Glück hatte ich zwei Anschieber für den Notfall an Bord! Dann kam uns ein Tuktuk entgegen, das ich kannte, die beiden Schweizer aus Negombo saßen drin! Sie zeigten uns den Weg zum Fluss mit den Krokodilen. Und die entdeckten wir tatsächlich. Allerdings waren sie (zum Glück) sehr scheu und tauchten schnell unter, deshalb gibts keine Bilder.

Einen Kilometer weiter an einer Lagune sahen wir ein weiteres ganz kleines, aber auch das war sehr schnell weg. Dafür erspähte Matze schon wieder einen grauen Punkt am anderen Ende des Sees, der sich mit Teleobjektiv tatsächlich schon wieder als Elefant entpuppte. Und einige Pfaue liefen uns auch über den Weg.


Auf dem Rückweg dann das nächste Highlight. Der vermutlich erste Elefant war auf dem Weg nach Hause und überquerte keine 50m vor uns die Straße, um auf der anderen Seite im Gebüsch zu verschwinden. Genial!

Der letzte Punkt auf der Tagesordnung war der Sonnenuntergang am Crocodile Rock. Den verpassten wir zwar, aber dafür wartete Elefant Nummer 3 auf uns, der sich gerade in der Lagune duschte. Leider ließ er sich dabei auch nur eher ungern beobachten und verschwand sehr schnell. Sein Popo ist noch zu erkennen.

Wir taten das dann auch und fuhren zurück nach A-Bay. Stukkiyi wurde geparkt und wir machten uns gleich auf zum Abendessen. Heute gab es westlich, Pizza stand auf dem Plan. Und Pizza Hub war um Welten besser als sein vermutlicher Namensgeber. Dünn, aus dem Holzofen mit echtem Mozzarella, dazu leckere frische Limonade. Wir waren glücklich! Das wurde dann noch mit einem Mojito am Strand komplettiert.

Kurz nach neun machten wir uns dann auf den Rückweg. Mein Bettnachbar pennte schon, der muss morgen wohl wieder früh raus... Jetzt ist es zehn, der Blog ist soweit fertig, die Bilder ergänze ich dann wieder beim Frühstück morgen...

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