15.08.22 - Weiterfahrt im vollbesetzten Tuktuk nach Arugam Bay
Gestern Abend traf ich doch dann tatsächlich noch auf andere Backpacker, man glaubt es kaum! Kathi und Matze aus Rosenheim. Und was sind sie? Lehrer! Wir unterhielten uns und stellten schnell fest, dass wir hier alle nur eine Nacht auf der Durchreise nach Arugam Bay sind. Schnell war klar, wir spielen Tuktuk-Tetris und die beiden fahren bei mir mit.
Dann ging's ins Bett, ich las noch etwas, aber dann pennte ich schnell und gut. Kein Moskito auf der falschen Seite des Netzes. Heute früh war ich gegen halb 8 wach, eine Stunde später gab es Frühstück, aber nur ganz einfach. Wir quatschten noch etwas, so war es dann 10, als wir gemütlich lostukkerten. Und so ein bisschen Unterhaltung von der Rückbank ist durchaus nicht zu unterschätzen. Heute gings erst durch einige Städte, dann aber auch wieder durch relativ trockenes Land und teils an der Küste entlang. Jetzt wo ich es weiß, sieht man die Monsunfolgen wirklich immer noch.
Erstaunlicherweise merkte man das zusätzliche Gewicht gar nicht so sehr, ich hatte nicht das Gefühl, mehr Gas geben zu müssen. Nur beim Bremsen war es deutlich. Etwa auf der Hälfte der 120km langen Strecke versuchten wir unser Glück an einer Tankstelle und die war super. Sie kopierten den Fuelpass, dann wurde voll getankt. Gut, waren wieder nur 3,5l, aber wir hätten mehr bekommen. Kurz darauf gab es für uns einen Kokosnuss-Stopp. Da meine zwei Mitfahrer schon an der Tanke ein Fotoshooting mit Stukkiyi starten wollten, hielten wir dann noch an einem deutlich besseren Plätzchen für sowas.
Kurz vor zwei rollten wir dann in Arugam Bay ein. Ein Stranddorf wie es in ziemlich vielen Ländern in Asien oder Südamerika sein könnte. Restaurants aller Art, Unterkünfte aller Art, dazwischen Shops und natürlich Surfshops. Da die zwei noch keine Unterkunft hatten, fuhren wir erst mal zu meinem Hostel, wo wir zunächst mal einen leckeren Saft und ich eine geile Bowl bekamen. Ja, hier bleibe ich!
Der Dorm ist schon eher so Modell Abgefuckt, nur 2 von 4 Betten sind belegt und es gibt keine Klimaanlage. Also alles was ich brauche. Und sogar ein Handtuch bekommt man hier!
Dann fuhr ich die beiden noch einmal zur Unterkunft ihrer Wahl, der Ort ist ja gerade mal gut einen Kilometer lang, alles keine Entfernungen. Und dort saß Anna, mit der ich in Sigiriya bei den Elefanten war. Die Welt ist echt klein!
Zurück im Coco Hostel bezog ich mein Bett, dann machte ich mich strandfertig und lief zum Baby Point, der Hotspot für Surfanfänger hier. Und der ist echt genial, denn die Wellen laufen quer zum Strand, sodass man nicht ständig am Paddeln ist sondern bequem zurücklaufen kann. Und die machen einen guten Job, hier hatten viele ihre erste Stunde und die meisten standen recht schnell, dank der Hilfe ihrer Surflehrer. Naja, da werde ich das morgen wohl doch mal versuchen, dann kann ich zumindest mitreden.
Um sieben lief ich los, ich traf mich mit Kathi und Matze zum Abendessen. Der Plan war etwas lokales zu essen, was hier wesentlich schwerer zu finden ist als Pizza, Burger & Co. Wir waren halbwegs erfolgreich, auch wenn es uns nicht vom Hocker gehauen hat.
Danach ging es noch auf einen Absacker an den Strand. Mojito für drei Euro, das gab's seit Cuba auch nicht günstiger.
Wir saßen noch bis etwa halb 11, dann liefen wir in getrennte Richtungen zurück. Ein bisschen was war schon noch los, aber eigentlich erschreckend wenig dafür, dass hier Hauptsaison ist und man eigentlich eine Unterkunft deutlich im Voraus buchen sollte...
Ich ging ins Bett, las noch ein wenig und machte dann um 11 oder so den Kindle aus.
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