24.7.22 - Erste Etappe überstanden!
Gestern hatten wir also den gemütlichen Teil, mit dem Bus samt Hänger ging's um 9 an der Schule los und ohne größere Katastrophen (wir sind an 3x Mc Donalds vorbeigefahren) nach Lindau durchgekommen. Die Jugendherberge machte einen echt guten Eindruck, zumindest mein Bett war auch bequem.
Mädelszimmer:
Die Suche nach See (ohne Festival) oder Bierchen gestaltete sich dann aber so schwierig, dass wir nach einer Runde im Innenhof der Jugi bei einem Weizen landeten.
Das Abendessen mit Buffet war - aus Lehrersicht - durchaus genießbar und viel. Danach gabs noch eine kurze Teambesprechung, bevor wir die Suche nach dem Bier wiederholten. Mit demselben Ergebnis. Weizen im Innenhof. Der aber wirklich schön ist.
Heute früh saßen alle mehr oder weniger fit um halb 8 beim Frühstück. Pancakes und Rührei hatte ich noch in keinem Hostel! Gegen dreiviertel 9 standen wir dann abfahrbereit vor der Tür. Heute ging es ja ganz entspannt los, ziemlich genau 60km lagen vor uns, aber keine 100 Höhenmeter. Schon nach wenigen Minuten waren wir über die erste Grenze und in Österreich. Am Bodensee entlang und durch Bregenz wars ziemlich voll, danach wurde es aber immer leerer.
So ging es quasi durchgehend am Rhein entlang. Irgendwo passierten wir unbemerkt die Grenze zur Schweiz, immerhin blieben die Handys im Geiste im kostengünstigeren Österreich. Auf halber Strecke gab es einen kurzen Fotostopp, später hatten wir die Wahl zwischen 200 Höhenmetern und Wald und der weiteren Strecke am Rhein mit einmal Füße reinhalten. Die Entscheidung war doch recht eindeutig. Die Erfrischung tat bei knapp 30 Grad auch wirklich gut.
Gegen halb 2 (?) fuhren wir dann ins 4. Land ein - Liechtenstein. Kurz nach der Grenze und gerade mal auf einer Straße entdeckten wir ein Wunsiedler Kennzeichen hinter uns - unser Service-Team (eine Schülermutter) mit unserem Gepäck und gekühlter Fanta im Kofferraum. Perfekt! Danach gingen die letzten 5km wie von selbst - trotz einmal Verfahren (steil bergauf). So kamen wir nicht übermäßig fertig an der Jugendherberge an, die Rezeption öffnete leider erst um 5. Doch wir brachten die Zeit gut rum, das Wlan lief, ich lag auf meinem Handtuch unter dem Baum und auch ansonsten war die Beschäftigung nicht schlecht.
Die Jugendherberge selbst könnte auch als Hotel durchgehen, echt überragend, gleich gibts Abendessen, mal sehen, ob sich der Eindruck bestätigt.
Morgen kommt dann der erste harte Tag. Zunächst geht's noch 40km den Rhein entlang, dann aber ab Chur 20km steil bergauf (1300 Höhenmeter) bis Lenzerheide. Da wird auch nix geschrieben, denn dort haben wir nicht mal Wlan (und das im feindlichen Ausland...









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