10.04.2022 - Short trip - short blog
Eigentlich wollte ich ja gar keinen Blog schreiben, bin ja gerade mal eine Woche unterwegs. Da nun aber schon ein paar nachgefragt haben, ok, ich schreibe, aber nur kurz...
Gestern Abend gings mit dem Flixbus erst nach Leipzig und von
dort über Nacht weiter nach Amsterdam. Für gerade mal 44€, kann man nicht
meckern (für den Preis gibt’s hier gerade mal ein Bett im 6er-Dorm… Ohne
Frühstück…)
Der Bus war nicht ganz voll und ab Leipzig wurde die
Maskenpflicht größtenteils ignoriert. Macht auch keinen Sinn, hier trägt fast
niemand eine, nirgends. Dank Doppelsitz für mich hab ich sogar ein wenig
geschlafen, genug um den Tag heute ohne ein größeres Tief zu überstehen.
Umpacken, Rucksack wegsperren (kostet hier extra, in
Südamerika nicht, da bekommt man eher früh um 8 ein kostenloses Frühstück und
ein freies Bett angeboten), Cappuccino trinken. Dann gings samt Tretroller los
auf meine Cache-Sightseeing-Tour ins Zentrum. Der 1. Cache hing bereits in
Sichtweite des Hostels.
Um halb 11 war ich dann am Dam, dort startete meine
Free-Walking-Tour. Überhaupt starteten dort zig Touren zur gleichen Zeit. Mein
Guide Paul (Jacob, wenn man eine schlechte Bewertung hinterlassen will) war
echt sehr unterhaltsam und hatte viel zu berichten. Mein Fun-Fact: Pro Jahr fischt
man hier 12000(!) Fahrräder aus den Grachten, die meisten davon werden wohl als
Mutprobe oder so hineingeworfen…
Gut zwei Stunden später waren wir fertig, ich cachte mich
noch ein wenig durch die Gegend auf der Suche nach einem netten Café oder so,
aber alles war voll, ohne Sitzplätze oder ohne Klo, und das brauchte ich
inzwischen dringend. Schließlich fand ich einen Cappuccino, aber ohne was zu
essen (ich hatte nur meine Hofer Semmeln gegessen, die ich mitgebracht hatte).
Danach kaufte ich mir auf der Hauptmeile typische holländische dicke Pommes mit
Käsesoße (vegan, such den Fehler…).
Stilecht touristisch ging es weiter, inzwischen war es fast vier,
mir taten die Füße weh und ich wollte Boot fahren. Für 13€ eine Stunde
Rundfahrt, erscheint hier fast günstig. Nichts außergewöhnliches, aber gehört
hier eben dazu.
Danach bewegte ich mich in Richtung Hostel. Ich wollte
unterwegs irgendwo essen gehen, aber das Bild war dasselbe wie vorher, alles
rappelvoll. Ich glaube, einige hatten meine Idee, fahren wir mal nach Holland,
da gibt’s kein Corona mehr 😉 Echt, wie Venedig früher
zu den besten Zeiten!
Schließlich kaufte ich mir ein Wrap und einen Saft im
Supermarkt neben dem Park, der ist ganz offensichtlich auf Leute wie mich
ausgelegt… Das gabs dann bei den letzten Sonnenstrahlen im Park vorm Hostel.
Gegen halb 7 war ich dann dort zurück und konnte einchecken.
Mein Dorm ist ein 6er Mädels(?)dorm, momentan von mir und einer anderen belegt.
Mal sehen, ob er voll wird, man hat mir immerhin genau das Bett über der
anderen zugeteilt.
Jetzt sitze ich mit vielen anderen im riesigen, aber gut
aufgeteilten Aufenthaltsbereich, logge meine Caches und schreibe für euch.
Nicht mal eine Seite, das muss für heute reichen. Mal sehen, ob es morgen
leerer ist, vielleicht sind doch ein paar Wochenendtouristen dabei gewesen, die
Hoffnung stirbt zuletzt…
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